Alte Leipziger: Das schlankeste Tarifprogramm im Vergleich

Alte Leipziger Bauspar AG geht auf die 1928 gegründete Deutsche Bau-Gemeinschaft zurück und gehört heute zur Alte-Leipziger-Hallesche-Gruppe mit Sitz in Oberursel im Taunus. Im Gegensatz zu vielen anderen Bausparkassen bietet Alte Leipziger nur zwei Tarifvarianten an – dafür mit einem klaren Unterschied im Darlehenszins.

Kurz erklärt:

  • 2 Tarifvarianten: AL_Neo Klassik und AL_Neo Niedrig – laut Tarifblatt der Alte Leipziger Bauspar AG, Stand Mai 2026
  • Ursprung 1928 als Deutsche Bau-Gemeinschaft, Sitz heute in Oberursel im Taunus – laut Unternehmensangaben
  • Teil der Alte-Leipziger-Hallesche-Gruppe (Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit)
  • Nur AL_Neo Niedrig bietet eine Wechseloption zu AL_Neo Klassik
  • Unterliegt wie alle deutschen Bausparkassen der BaFin-Aufsicht und der gesetzlichen Einlagensicherung
Das macht Alte Leipziger besonders:

  • Mit nur zwei Tarifvarianten das schlankeste Angebot aller 13 Anbieter im Vergleich
  • Wurzeln reichen bis 1928 zurück (Deutsche Bau-Gemeinschaft A.G.)
  • Teil einer Versicherungsgruppe, die als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert ist
  • Nur eine der beiden Varianten (AL_Neo Niedrig) bietet eine spätere Wechseloption zur anderen

Träger und Geschichte

Die Wurzeln der Alte Leipziger Bauspar AG reichen bis 1928 zurück, als die Deutsche Bau-Gemeinschaft A.G. gegründet wurde. Die heutige Struktur mit der Alte-Leipziger-Hallesche-Gruppe als Holding besteht seit 1990. Die Gruppe ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert und hat ihren Sitz seit 1974 in Oberursel im Taunus.

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Die Tarife im Detail

Alte Leipziger bietet laut eigenem Tarifblatt (Stand Mai 2026) zwei Varianten an, die sich vor allem im Darlehenszins und in der Zuteilungsgeschwindigkeit unterscheiden:

AL_Neo Klassik

Bei AL_Neo Klassik liegt der Sollzins bei 2,75 Prozent, das Mindestsparguthaben bei 40 Prozent für die Regelzuteilung. Bis zur Zuteilung mit Regelsparbeiträgen vergehen laut Tarifblatt rund 6 Jahre und 9 Monate. Ein Wechsel in einen anderen Tarif ist bei Klassik nicht vorgesehen (Stand Mai 2026).

AL_Neo Niedrig

AL_Neo Niedrig bietet mit 1,75 Prozent einen um genau einen Prozentpunkt niedrigeren Sollzins als Klassik, verlangt dafür ein höheres Mindestsparguthaben von 50 Prozent für die Regelzuteilung. Bei Einmalzahlung ist eine Zuteilung laut Tarifblatt bereits nach rund 2 Jahren und 7 Monaten möglich. Niedrig ist die einzige Variante mit Wechseloption – ein späterer Wechsel zu Klassik ist möglich (Stand Mai 2026).

Zuteilung bei Alte Leipziger: Wie lange dauert es?

Bei AL_Neo Klassik dauert es bei Regelsparbeiträgen laut Tarifblatt rund 6 Jahre und 9 Monate bis zur Zuteilung, bei AL_Neo Niedrig ist bei Einmalzahlung bereits nach rund 2 Jahren und 7 Monaten eine Zuteilung möglich (Stand Mai 2026). Der Unterschied liegt vor allem im Mindestsparguthaben: Klassik verlangt 40 Prozent, Niedrig 50 Prozent für die Regelzuteilung. Da Niedrig zusätzlich eine spätere Wechseloption zu Klassik bietet, Klassik umgekehrt aber nicht zu Niedrig wechselbar ist, lohnt sich die Entscheidung für Niedrig, wenn du dir die Möglichkeit eines späteren Wechsels offenhalten willst.

Hinweis: Zinssätze und Konditionen können sich ändern. Für die aktuell gültigen Werte zu deinem Vertrag wende dich am besten über das Formular unten an uns.

Bauplan auf einem Tisch, darauf ein Zollstock und ein Bleistift

Für wen sich Alte Leipziger eignet

Mit nur zwei Varianten ist die Wahl bei Alte Leipziger überschaubar: AL_Neo Klassik mit höherem Darlehenszins, aber ohne Wechseloption, und AL_Neo Niedrig mit niedrigerem Zins, höherem Sparanteil und der Möglichkeit, später zu Klassik zu wechseln. Welche Variante passt, hängt vom gewünschten Darlehenszins und der Flexibilität ab, die gewünscht ist. Wer noch unsicher ist, welche Bausparkasse insgesamt am besten passt, klärt das am besten unverbindlich über das Beratungsformular; wer sich für Alte Leipziger bereits entschieden hat, kommt über den zweiten Button direkt zur Anfrage für diesen Anbieter.

Häufige Fragen

Welche Alte-Leipziger-Tarifvariante ist die beste?
Es gibt keine pauschal beste Variante – Klassik bietet mit 2,75 Prozent einen höheren Darlehenszins ohne Wechseloption, Niedrig mit 1,75 Prozent einen niedrigeren Zins bei höherem Mindestsparguthaben und der Möglichkeit, später zu Klassik zu wechseln. Welche der beiden Varianten zu deinem Vorhaben passt, hängt vom gewünschten Zins und der gewünschten Flexibilität ab und lässt sich unverbindlich über das Formular klären.

Was unterscheidet Alte Leipziger von anderen Bausparkassen?
Mit nur zwei Tarifvarianten bietet Alte Leipziger das schlankeste Programm unter den 13 Anbietern in diesem Vergleich – andere Bausparkassen wie Wüstenrot oder LBS bieten fünf bis sechs Varianten an. Alte Leipziger gehört zur Alte-Leipziger-Hallesche-Gruppe, die als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert ist und damit ihren Mitgliedern gehört. An der BaFin-Aufsicht ändert das nichts.

Wie sicher sind meine Einlagen bei Alte Leipziger?
Alte Leipziger Bauspar AG unterliegt der laufenden Aufsicht der BaFin und ist Mitglied der gesetzlichen Einlagensicherung. Dein Bausparguthaben ist damit bis 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich abgesichert – unabhängig davon, für welche der beiden Tarifvarianten du dich entscheidest. Diese Absicherung gilt für alle 13 Bausparkassen in unserem Vergleich in gleicher Höhe.

Dieser Beitrag ordnet die Alte Leipziger Bauspar AG neutral ein und spricht keine Empfehlung aus. Quellen: alte-leipziger.de (Tarifblatt, Stand Mai 2026), Alte-Leipziger-Hallesche-Gruppe (Unternehmensangaben), BaFin.

Zuletzt aktualisiert am 29.09.2026

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